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In Memoriam

Abendstimmung

In stil­lem Geden­ken an unse­re lie­ben Ver­stor­be­nen. Ihr seid uns vor­aus­ge­gan­gen in die Hän­de unse­res erlö­sen­den Got­tes, in unse­ren Her­zen lebt ihr weiter. 

Trau­er­re­de für Georg Rodler

Lie­be Bur­gi, lie­be Fam. Rod­ler, sehr geehr­te Trau­er­ge­mein­de,
Der Abschied von einem gelieb­ten Men­schen ist einer der schwers­ten Momen­te im
Leben. Die­ser Mensch wird nie wie­der da sein und das Leben scheint aus den Bah­nen zu gera­ten, nichts
wird mehr wie frü­her sein. Du lie­ber Schos wirst uns sehr feh­len in der Kath. Land­volk­be­we­gung.
Mit Dei­ner beson­ne­nen und vor allem fröh­li­chen Art warst Du uns ein treu­er Weg­ge­fähr­te.
Ich durf­te mit Dir 8 Jah­re lang die KLB füh­ren und lei­ten. In die­sen Jah­ren konn­te ich auf Dich zäh­len und Du bist mir mit Rat und Tat zur Sei­te gestan­den. Nach dem Aus­schei­den aus der Vor­stand­schaft bliebst Du der KLB wei­ter­hin treu.
Die Eine Welt Arbeit lag Dir sehr am Her­zen. In Dei­ner beschei­de­nen Art hast Du die Not im Sene­gal gese­hen und tat­kräf­tig ver­sucht die­se zu lin­dern. Das wird auch heu­te wie­der sicht­bar, denn es wur­de auf Blu­men und Krän­ze ver­zich­tet. Die Spen­den sol­len dem Morin­ga-Pro­jekt der KLB zu Gute kom­men. Dafür ein herz­li­ches Ver­gelts Gott.
Dei­ne Mit­ar­beit im AK Land­wirt­schaft war für Dich, da Du Bau­er mit Leib und See­le warst, eine Selbst­ver­ständ­lich­keit.
Auf vor­bild­li­che Wei­se hast Du Dich Schos, für die bäu­er­li­chen Fami­li­en­be­trie­be ein­ge­setzt. Fest bist Du im Leben gestan­den und hast mit Dei­ner Mei­nung nicht hin­ter dem Berg gehal­ten. Wir, haben Dich ken­nen und schät­zen gelernt, als vor­wärts stre­ben­den Land­wirt, nichts hat Dich aus der Ruhe gebracht. Dei­ne gelas­se­ne Art haben wir immer bewun­dert. Ich kann mich sehr gut erin­nern an Dei­nen Satz Alles wird gut wer­den, es ist doch jedes Jahr noch
immer recht gewor­den. Die­ser Satz zeigt uns allen, wie tief Du auch im Glau­ben ver­wur­zelt warst. Auf Gott ver­trau­test Du und hast immer wie­der auf ihn gehofft. Im Früh­ling hast Du auf Dei­nem Acker die Saat gesät, der Samen ist auf­ge­fan­gen und der Lohn die­ser Arbeit war dann die Ern­te. Viel zu früh ist nun Fei­er­abend für Dich, lie­ber Schoß. Dein Tag­werk ist voll­bracht. Lie­ber Schoß, Du hin­ter­lässt bei uns in der KLB eine gro­ße Lücke. Eine Stim­me, die uns ver­traut was, schweigt.
Ein Mensch, der für uns immer da war, ist nicht mehr. Was bleibt, sind dank­ba­re Erin­ne­run­gen, die uns nie­mand neh­men kann. Lie­ber Schos ruhe nun in Frieden

Trau­er­re­de für Hans Wimberger

Lie­be Fami­lie Wim­ber­ger, lie­be Trauergemeinde

Vor mei­ner Haus­tü­re steht eine Ton­ku­gel mit der Auf­schrift:
Das Leben ist ein Lied – sin­ge es.
Die­se Ton­ku­gel war ein Geschenk von Dir lie­ber Hans.
Dein Lebens­lied ist ver­klun­gen.
Mit Dei­ner offe­nen ehr­li­chen Art warst Du uns stets ein Vor­bild.
In unse­rem Ver­band als stell­ver­tre­ten­der. und dann als ers­ter Vor­sit­zen­der über vie­le Jah­re ein guter Weg­be­glei­ter. Beson­ders Dei­ne zukunfts­wei­sen­den Ideen sorg­ten dafür, dass die KLB Pass­sau weit über die Diö­ze­san­gren­ze hin­aus hohes Anse­hen erlang­te. Dein Bestre­ben war, der Zeit immer einen Schritt vor­aus sein. Dein gan­zes Enga­ge­ment galt dem Erhalt der bäu­er­li­chen Land­wirt­schaft. Warst Du doch selbst mit 6Leib und See­le Land­wirt. Die Men­schen, das Land und die Schöp­fung Got­tes lagen Dir sehr am Her­zen. Der Glau­be an Gott schenk­te Dir immer wie­der die Kraft für Dei­ne so wert­vol­le Arbeit. Für vie­le von uns in der KLB warst Du ein ganz per­sön­li­cher Freund.
Du konn­test die Men­schen für die KLB begeis­tern.
Ich selbst durf­te unter Dei­ner Füh­rung zur Diö­ze­san­vor­sit­zen­den her­an­wach­sen. Für all Dei­ne guten Rat­schlä­ge, für Dei­ne Sor­ge um den Ver­band und Dei­ne Freund­schaft ein herz­li­ches Vergelt‘s Gott.
Auf Lan­des­ebe­ne wur­de Dir die Bru­der Klaus Medail­le ver­lie­hen. Wir, als Diö­ze­san­ver­band ernann­ten Dich zu unse­rem Ehren­vor­sit­zen­den. Die­se Aus­zeich­nun­gen waren nur eine klei­ne Aner­ken­nung für die vie­le geleis­te­te Arbeit in der KLB.
Schlie­ßen möch­te ich mit den Wor­ten:
Es gibt nichts, was uns die Anwe­sen­heit eines lie­ben Men­schen erset­zen kann. Je schö­ner und vol­ler die Erin­ne­run­gen des­to här­ter die Tren­nung. Aber die Dank­bar­keit schenkt in der Trau­er eine stil­le Freude.

In die­ser Dank­bar­keit ruhe nun in Frie­den.
Ich darf im Namen der KLB die­se Scha­le an das Grab stellen.

Fran­zis­ka Rau­sche­cker Diö­ze­san­vor­sit­zen­de der KLB Passau