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Die KLB bleibt in Kontakt - mit der "Corona-Bibel"!

Philipp Roos am 20.05.2020

Franziska Rauschecker Corona Box

Etwas zum Mitmachen und Anfassen in kontaktfreien Zeiten: So hält die KLB Passau ihre Mitglieder in Corona-Zeiten bei Laune.

Fran­zis­ka Rau­sche­cker gab den Impuls, KLB-Refe­ren­tin Reserl Göp­pin­ger hat­te den Ein­fall, ab heu­te geht sie auf Rei­sen durch das Bis­tum Pas­sau: Die KLB-Coro­na-Bibel“. Wir möch­ten mit unse­rer Bibel Geschich­ten und Geschich­te schrei­ben und Tex­te unse­rer Mit­glie­der sam­meln. Denn eine Bibel ist nichts ande­res, eine Text­samm­lung von gläu­bi­gen Män­nern und Frau­en”, sagt Diö­ze­san­vor­sit­zen­de Fran­zis­ka Rau­sche­cker, die die KLB-Mit­glie­der im Bis­tum Pas­sau herz­lich ein­lädt zum Nach­den­ken, Mit­den­ken, Quer­den­ken und Schrei­ben. Ihr geht es dabei ganz offen­sicht­lich dar­um, dass die KLB´ler in Kon­takt blei­ben, in Zei­ten, in denen die per­sön­li­che Begeg­nung ein­ge­schränkt oder nicht mög­lich ist. 

Alle Mit­glie­der sind auf­ge­ru­fen, aus ihrem See­len­le­ben zu erzäh­len. Was bewegt mich, in Zei­ten von Coro­na? Was sind mei­ne Ängs­te, Sor­gen, Nöte und Hoff­nun­gen? Was macht die Kri­se mit mir als Mensch, als Christ, als Vater, Mut­ter, Opa oder Oma, als Stadt- oder Land­mensch, als Berufs­tä­ti­gen? Der lite­ra­ri­schen Gestal­tung sind kei­ne Gren­zen gesetzt. Ein Spruch, eine Erzäh­lung, ein Gedan­ke, ein Auf­satz, eine Lobes­hym­ne, ein Gebet. Alles ist erlaubt”, betont Rauschecker. 

In einer gold­gel­ben Schatz­kis­te” mit wei­te­ren geis­ti­gen Anre­gun­gen (und einem Hän­de­des­in­fek­ti­ons­mit­tel!) für die Coro­na-Zeit geht die Bibel nun auf Pil­ger­rei­se quer durch das Bis­tum und macht Halt in jedem Deka­nat, vor Ort, bei den KLB-Mit­glie­dern. Am Ende der lan­gen Rei­se könn­te ein wert­vol­les Erin­ne­rungs­stück ent­stan­den sein, das einen tie­fen Ein­blick in das See­len­le­ben der Mit­glie­der gibt. Natür­lich wird sie nicht die Bekannt­heit der ech­ten“ Bibel erlan­gen”, sagt Rau­sche­cker nicht ohne ein Augen­zwin­kern; aber sie wird doch ein ehr­li­ches Zeit­zeug­nis able­gen, wie es uns im Som­mer 2020 zumu­te war.” 

Damit wird ein Gemein­schafts­pro­dukt ent­ste­hen, das nach­kom­men­den Genera­tio­nen in der KLB ein inter­es­san­tes Schlag-Nach sein wird. Geplant ist, Aus­zü­ge aus der Coro­na-Bibel für die Fest­schrift zum 70-jäh­ri­gen Jubi­lä­um 2021 zu ver­wen­den. Viel­leicht lan­det unse­re Bibel ja sogar ein­mal im Bis­tums-Archiv, wer weiß”, spe­ku­liert Rau­sche­cker, die mit gutem Bei­spiel vor­an­geht und sich mit fol­gen­dem Text in der KLB-Bibel ver­ewigt hat: 

Lie­be KLB-Mit­glie­der,

seit unse­rer Mit­glie­der­ver­samm­lung ist nun eini­ge Zeit ver­stri­chen. Kei­ner von uns hät­te damals gedacht, obwohl es sich schon erah­nen ließ, dass sich in unse­rer Welt etwas ver­än­dern wird.

Ich hof­fe sehr, dass Ihr alle gut durch die­se schwie­ri­ge und unru­hi­ge Zeit kommt.

In der Vor­stand­schaft wol­len wir wei­ter­hin in Kon­takt mit Euch allen blei­ben, auch wenn wir uns noch nicht wie­der ver­sam­meln dürfen.

Des­halb pack­ten wir für Euch alle eine Schatz­kis­te“. Die­se soll nun durch die Diö­ze­se Pas­sau wan­dern und gefüllt wer­den mit vie­len posi­ti­ven Ideen und Geschichten.

Klei­ne Kin­der haben oft einen Sor­gen­fres­ser“, den sie sozu­sa­gen füt­tern und dann irgend­wo ablegen.

In die­ser Kis­te befin­det sich auch ein lee­res Buch, wenn Ihr wollt, Euer Sorgenfresser,

es könn­te auch ein Buch der Hoff­nung werden.

Alles darf dort sei­nen Platz ein­neh­men, je nach Stim­mung dürft Ihr uns in die­sem Buch Eure Sor­gen, Ängs­te, Hoff­nun­gen oder auch vie­le net­te Ideen mitteilen.

Viel­leicht magst Du uns was zu fol­gen­den Fra­gen erzählen?

  • was tust Du, damit Dir die Decke nicht auf den Kopf fällt?
  • wie bleibst Du mit Dei­nen Mit­men­schen in Kontakt?
  • wie hältst Du Dich kör­per­lich fit?
  • oder wel­che Her­aus­for­de­run­gen gibt es in der aktu­el­len Situation?

Die eine oder ande­re Fra­ge könn­te Euch beschäf­ti­gen, dann lasst es uns wissen.

Unse­re Schatz­kis­te wird bestimmt eini­ge Zeit unter­wegs sein, bis sie bei Euch landet.

Um die­se War­te­zeit zu ver­kür­zen legen wir ein Blatt bei. Die­ses Blatt könnt Ihr ver­wen­den, uns mit­zu­tei­len, was Euch alles so bewegt. Anschlie­ßend bit­te an die Geschäfts­stel­le nach Pas­sau sen­den. Hier wer­den alle Blät­ter gesam­melt und bei der Rück­kehr des Buches dort ein­ge­klebt. Es soll nicht ver­lo­ren gehen! 

Viel­leicht schi­cken wir dann die Kis­te noch­mals auf die Rei­se durch die Diözese.

Ist bestimmt span­nend die Ver­än­de­run­gen zu sehen.

Wir neh­men die­se dann auch im nächs­ten Jahr zur Diö­ze­san­ver­samm­lung oder zu unse­rem 70 — jäh­ri­gen Jubi­lä­um mit.

Übri­gens: Unser Diö­ze­san­bü­ro steht Euch mit Rat und Tat zur Seite.

Manch­mal ist es ein­fach nur schön, eine ver­trau­te Stim­me zu hören.

Ich wün­sche Euch nun von gan­zem Her­zen alles erdenk­lich Gute.

Passt wei­ter­hin gut auf Euch auf und bleibt vor allem gesund

Ich schick euch einen Engel, der euch stets bewacht,

der mit euch ein Trän­chen weint, — aber auch mal lacht.

Ich schick euch einen Engel, der sich um euch sorgt,

der euch, wenn ihr rat­los seid, gern sein Ohr mal borgt.

Ich schick euch einen Engel, der euch innig liebt,

der mit sei­nem Flü­gel­schlag euch wie­der Hoff­nung gibt.“ (Nor­bert van Tiggelen)

Herz­li­che Grüße

Eure Fran­zis­ka”