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KLB trauert um Lorenz Rauschecker

Philipp Roos am 07.04.2021

Rauschecker 5826 det m

Am Karfreitag hat uns die Nachricht vom Tode Lorenz Rauscheckers´ erreicht. Er wurde 91 Jahre alt. Von 1981 bis 2002 war Rauschecker Diözesanlandvolkpfarrer. Als solcher war er als gütiger und warmherziger Seelsorger sehr geschätzt. Wir verlieren mit ihm aber auch einen auftrechten Kirchenmann und einen Ideengeber - und viele von uns einen guten Freund.

Auf dem Bild, das die­sen Nach­ruf ziert, mutet es so an, als näh­me der Ver­stor­be­ne die iko­ni­sche Hal­tung des Land­volk­pa­trons Klaus von Flüe an. Er signa­li­siert uns: Kommt zu mir, ich habe ein offe­nes Ohr für euch. Wie der horch­sa­me Hei­li­ge Klaus, so hör­te auch Lorenz Rau­sche­cker genau auf den Klang der Zeit auf Land: auf die die Nöte der Fami­li­en, der Ehen, der jun­gen Men­schen, der Bau­ern, der Poli­tik, der Schöp­fung, der Armen und Unterdrückten.

Rauschecker Fahrt

Rei­sen bil­det — und stif­tet Gemein­schaft: Lorenz Rau­sche­cker bei einer BBB-Fahrt der KLB in die Eifel im Jahr 2010

Lorenz Rau­sche­cker wur­de am 16. August 1929 in Endlkirchen/​Reischach (Land­kreis Alt­öt­ting) gebo­ren. Sei­ne Wei­he zum Pfar­rer fand im Juni 1955 statt. Nach sei­ner Kaplans­zeit in Eging, Thur­manns­bang, Burg­hau­sen und Wolla­berg wur­de er Pfar­rer in Jan­dels­brunn. In die­se Zeit fiel auch der Beginn sei­nes Wir­kens für die KLB und die Land­volks­hoch­schu­le. Von 1984 bis 1994 war er zusätz­lich Diö­ze­san­prä­ses der Katho­li­schen Land­ju­gend. Wir sagen ihm Vergelt´s Gott für sei­nen jah­re­lan­gen Ein­satz und sei­ne mensch­li­che Zuge­wandt­heit. Gott schen­ke Lenz“, wie ihn die KLB-Fami­lie zeit­le­bens nann­te, ewi­ge Ruhe und Frie­den. Das Segens­lied Möge die Stra­ße” war ein Lieb­lings­lied von Lorenz Rau­sche­cker. Der Refrain die­ses Lie­des ent­spricht dem, was die KLB Lenz“ auf sei­nem letz­ten Weg mit­ge­ben möch­te: Und bis wir uns wie­der­se­hen, hal­te Gott dich fest in sei­ner Hand.“

Infor­ma­ti­on: Die KLB gedenkt Lorenz Rau­sche­cker im Rah­men zwei­er Gedenk­got­tes­diens­te in Hau­zen­berg (22. April, 19 Uhr) und in Neuöt­ting (23. April, 19 Uhr).